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Reizdarm

Erst Verstopfung, dann wieder Durchfall, dann wieder normaler Stuhlgang. Oft Blähungen und Bauchschmerzen, ein Reizdarm hält den Betroffenen auf Trab.

ReizdarmZunächst ist es bei auftretenden Beschwerden wichtig abzuklären, ob eine Erkrankung des Darmes vorliegt. Denn gerade Änderungen von Stuhlgewohnheiten sind immer verdächtig. Wird „nichts“ gefunden und sind alle Möglichkeiten abgeklärt, spricht man von einem Reizdarm.Oft beginnt jetzt die Reise zu den unterschiedlichsten Ärzten. Aufgrund der deutlichen Beschwerden lässt sich kaum glauben, dass keine Erkrankung der Organe vorliegen kann. Deshalb suchen die Betroffenen oft unzählige Ärzte auf und probieren ein Wundermittel nach dem nächsten. Doch sollte man dabei beachten, ob man sich nicht mehr schadet als sich hilft.

Die Ursache für die Beschwerden ist immer noch unklar. Ein gereizter Darm ist eine ungefährliche Reaktion z.B. auf psychische Belastung. Die Beschwerden treten häufig nach einer Mahlzeit oder in Verbindung mit Stress auf. Ein Reizdarm ist weder bösartig, ansteckend oder vererbbar. Der Darm reagiert überempfindlich auf Reize, deren Auslöser noch nicht geklärt sind. Es könnte bestimmte Nahrungsmittel sein oder auch eine Nebenwirkung verschiedener Medikamente.

Sehr wichtig ist für die Betroffenen eine vernünftige und gesunde Ernährung. Je nach dem, ob gerade eine Verstopfung oder ein Durchfall vorliegen bieten sich unterschiedliche Empfehlungen an. Bei Verstopfungen sollte auf eine genügende Füllung des Darmes geachtet werden. Natürliche Ballaststoffe in Gemüse, Obst und unbehandeltem Getreide, helfen die Peristaltik (Bewegung des Darms) zu verstärken und so der Verstopfung entgegenzuwirken. Auch genügend Bewegung spielt hier eine unterstützende Rolle, da Bewegung auch den Stress im Körper abbaut, tut sie im allgemeinen gut. Zusätzlich sollten mehr als 2 Liter täglich getrunken werden, wobei Kaffee und schwarzer Tee nicht zur Flüssigkeitszufuhr gezählt werden.

Steht eher Durchfall im Vordergrund sollte eine Nahrungsmittelallergie abgeklärt werden, und wenn vorhanden, der jeweilige Stoff gemieden werden. In stärkeren Fällen können auch über einen kurzen Zeitraum milde Arzneimittel eingesetzt werden. Also, achten Sie auf eine gesunde Ernährung, trinken sie reichlich und bewegen Sie sich viel. Ein Tagebuch über Ihre Beschwerden kann helfen die Auslöser für ihre Beschwerden zu finden. Verringern sie den Stress und entspannen Sie öfter mal. Vermeiden Sie Speisen und Getränke die Ihren Darm reizen, wie Kaffee und stärke Gewürze.

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