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Das trockene Auge – Naturmedizin verspricht Hilfe

Etwa jeder fünfte Patient klagt beim Augenarzt über das Empfinden eines Fremdkörpers auf der Hornhaut, ständiges Brennen und Jucken – typisch für das trockene Auge oder Sicca-Syndrom.

Von diesem heutzutage sehr häufigen Augenleiden sind ältere Menschen öfter betroffen als junge. Als Ursache vermutet man Umweltbelastungen wie Klimaanlagen in Büro und Auto, trockene Raumluft oder auch bestimmte Medikamente. Ein ausreichendes und gleichmäßiges Befeuchten der Augen ist aber für das einwandfreie Sehen unerlässlich.

Das trockene Auge ist laut einer aktuellen Veröffentlichung des Deutschen Grünen Kreuzes (DGK) in den meisten Fällen zwar nicht gefährlich, aber extrem unangenehm und belastend. Deshalb suchen die Betroffenen dringend nach rascher Abhilfe. Am häufigsten werden als Tränenersatz spezielle Flüssigkeiten verwendet, die mehrmals am Tag in die Augen getropft werden müssen. Hier sollte man die verschiedenen, auf dem Markt befindlichen Präparate ausprobieren oder sich am besten in der Apotheke beraten lassen, empfehlen die DGK-Experten.

Neuerdings gibt es auch eine naturmedizinisch homöopathische Benetzungslösung, die dem Auge wieder zum Gleichgewicht verhelfen soll. Darin enthalten sind Einzelmittel aus Sonnenhut (Echinacea) und Augentrost (Euphrasia) sowie Aluminium und Phosphor. Sonnenhut soll die Widerstandskraft steigern, Augentrost beruhigt das gereizte Auge, Aluminium hilft bei „trübem Sehgefühl“ am Abend, und Phosphor hat sich bei empfindlichen Augen und Augenbrennen bewährt. Ein besonderer Vorteil: Dieses neue Benetzungsmittel kann auch während des Tragens von Kontaktlinsen angewendet werden. Nebenwirkungen sind bei dem“Tränenersatz“ nicht bekannt, wenn man die Vorschriften beachtet. Von Mitteln gegen so genannte „rote Augen“ rät das DGK hingegen ab. Diese wirken zwar abschwellend und lindernd, verstärken aber letztlich das Austrocknen der Hornhaut und können auf Dauer das Gewebe ernsthaft schädigen.